Tag 1 des Gehegebaus
steht vor allem im Zeichen des Rasenstechens. Der untere Rahmen des Außengeheges wird zunächst grob mit den dafür vorgesehenen Kanthölzern gelegt. Dann wird stückweise der Rasen abgestochen, immer schön in handlichen Quadraten (Jörg) bzw. lustigen Rauten, Mehrecken, Erdrutschen usw. (Jeannine).
Die Rasenquadrate bzw. -mehrecke werden ordentlich gestapelt auf Beeten, Tüten und Folien (unglaublich wie viel Platz 7m² Rasenstücke so einnehmen). Schließlich sollen sie ja nachher wieder eingesetzt werden.
Dann wird die Erde ausgehoben. Bereits nach einem halben Meter zeigt sich, dass auch Erdreich viel Platz einnimmt, und da uns die Tüten ausgehen, gehen wir nun stückweise vor und schachten zunächst den ersten Meter etwa 50 cm tief aus. Und stoßen hier auf ein Fundament. Na super! Hätten wir uns diese Arbeit sparen können? Aber wir wissen nicht, wie weit das Fundament reicht und wie dicht es wirklich ist. Schon jetzt kommen erste Vermutungen auf, dass unsere zukünfitgen Kaninchen bestimmt gar kein Interesse am Buddeln zeigen werden... :-)
Jetzt wird erstmal der Rahmen mit stabilen Winkeln zusammengeschraubt und nochmals in Position gebracht. Das erste Teilstück wird nun mit Volierendraht ausgelegt, der direkt am Holzrahmen festgetackert wird. Über die scharfen Kanten werden wir wohl später noch eine Leiste setzen, damit sich kein Kaninchen verletzen kann. Das wars für heute.
Bauzeit heute: 4 Stunden
Tipp:
Den Volierendraht haben wir über einen Händler bei ebay erstanden. Das ist deutlich günstiger als im Baumarkt.
Unbedingt Volierendraht verwenden, nicht den dünnen 6eckigen Hühner- oder Kaninchendraht, der ist viel zu instabil.
Anmerkung:
Die Schnittkanten des Drahts haben wir mit dem Hammer ein bisschen in das Holz hineingehämmert, so dass wir uns die Leiste sparen können.
Nachtrag:
Bereits in der 2. Nacht haben sie ein Loch gebuddelt. Das Graben hat sich also gelohnt! :-)